ES putzt: Anmeldung ist ab sofort möglich
In diesem Jahr findet am 13./14. März bereits die 24. Auflage des großen gemeinsamen Frühjahrsputz in Esslingen statt. Wie hat die Aktion begonnen, in welchem Jahr wurden die meisten Reifen gefunden? Hier ein kleiner Überblick und alle wichtigen Infos zum diesjährigen "ES putzt".

Es ist ein großer gemeinsamer Frühjahrsputz: am 13. März werden Schulen und Kindergärten, am 14. März Vereine und Verbände sowie viele weitere engagierte Freiwillige zum 24. Mal im Rahmen von „ES putzt“ für ein sauberes Esslingen zur Müllzange greifen.
Die erste Auflage von „ES putzt“ fand am 25. März 2000 statt: 500 Teilnehmende wurden damals verzeichnet.
Dreimal musste „ES putzt“ ausfallen: Zwei Müllsammelaktionen konnten wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden, im Jahr 2005 lag tatsächlich zu viel Schnee.
Apropos Schnee: auch 2006, 2007 und 2013 musste die Putzaktion wegen Schnee verschoben oder teilweise abgesagt werden.
Die Teilnehmerzahl ging ab der dritten Auflage im Jahr 2002 deutlich nach oben: ab diesem Zeitpunkt halfen Schulklassen mit. Daraufhin wurden es jedes Jahr mehr helfende Hände – mit 3.395 Freiwillige war 2019 ein echter Spitzenjahrgang. Durch die Coronapandemie sank die Zahl dann wieder: Die erste Aktion nach Corona zählte 1.787 Teilnehmende.
Der meiste Müll wurde im Jahr 2001 gesammelt: rund 15 Container á zehn Kubikmeter kamen zusammen. Das war dreimal so viel Müll wie 2025. In den vergangenen Jahren hat sich die gesammelte Menge ungefähr bei 50 Kubikmeter eingependelt.
Ein besonderes Jahr war 2000 nicht nur, weil „ES putzt“ Premiere feierte, sondern auch weil 98 Altreifen aus Gräben und Büschen gezogen wurden.
Aber auch Kühlschränke werden fast jedes Jahr bei „ES putzt“ gefunden. In dieser Hinsicht geht das Jahr 2009 in die Annalen ein – sage und schreibe 18 illegal entsorgte Kühlschränke wurden bei der Putzaktion eingesammelt. 13 Autobatterien waren es 2008, ein ganzes Sofa im Jahr 2024.
Eins ist also schon drei Wochen vor „ES putzt“ ganz klar: die Müllsammelaktion lohnt sich. Nicht nur für die Umwelt: „Wir können mit der Aktion zeigen, wie wichtig es ist, sich gemeinsam für die Stadt einzusetzen“, sagt Bürgermeister Hans-Georg Sigel.
Büro des Oberbürgermeisters
