Frühlingsputz auf den Spielplätzen
Vor dem Start der Freiluftsaison werden die 80 städtischen Spielplätze gründlich auf Vordermann gebracht. Dieses Jahr werden zudem die Schilder ausgetauscht. Das hat nicht nur optische Gründe, sondern soll im Notfall helfen.

Endlich wieder schaukeln, im Sand buddeln und balancieren: mit dem Frühling beginnt auch in Esslingen die Spielplatzsaison. Damit Kinder gefahrfrei spielen und toben können, werden die Plätze jedes Jahr von Mitarbeitenden des Grünflächenamts gründlich gereinigt. Der Frühlingsputz findet auf allen 80 städtischen Spielplätzen sowie auf den Spielbereichen von 25 Schulen statt.
Dabei wird Herbstlaub beseitigt, die Fallschutzflächen werden mit Fräsen gelockert sowie bei Bedarf mit Holzhackschnitzel und Sand aufgefüllt. Allein für das Nachfüllen der städtischen Sandkästen wurden dieses Jahr rund 45 Kubikmeter Sand geliefert; dazu kommen 540 Kubikmeter Hackschnitzel.
Die Sandspielflächen hat ein zertifiziertes Unternehmen in den vergangenen Wochen zudem professionell gereinigt. Dabei wird der Sand ebenfalls gelockert und durchlüftet.
Nicht nur Sand und Fallschutz, auch die Geräte an sich werden vor der Freiluftsaison fit für die kleinen und großen Spielplatzfans gemacht. Bereits im Februar haben Mitarbeitende die Spielgeräte gründlich geprüft. Dabei wurde unter anderem nach Beschädigungen Ausschau gehalten, sowie die Stabilität untersucht. Wenn nötig, wurden die Geräte überarbeitet beziehungsweise repariert. Stark verschmutzte Sitzbänke werden außerdem noch gereinigt.
Die Wasserspielgeräte dürfen noch im Ruhemodus verweilen, um Schäden durch letzte Nachtfröste vorzubeugen. Ulrike Linge, Abteilungsleiterin im Grünflächenamt, ist aber überzeugt, dass nach Ostern auch die Wasserspielanlagen wieder angestellt werden können, „und dann alle Spielplätze bereit für ein Sommer voller Spaß sind.“
Neue Schilder
Aufmerksame Besucherinnen und Besucher werden außerdem bemerken, dass sämtliche Spielplätze neue Schilder bekommen haben: Insgesamt werden in diesem Zuge rund 280 Schilder ausgetauscht. Hintergrund ist, dass eine Spielplatznorm überarbeitet wurde: Auch nicht-Ortsansässige müssen im Notfall Angaben zur Lage der Spielanlage machen können. „Deswegen enthalten alle Schilder den Namen des jeweiligen Spielplatzes – dabei haben wir uns meist an der entsprechenden Straße oder dem Gewann orientiert“, berichtet Norbert Grupp vom Grünflächenamt. Dieser Name ist in der Leitzentrale mit den Koordinaten hinterlegt, damit die Rettungskräfte den Spielplatz möglichst schnell finden können.
Mit den Schildern wird zudem auf verständliche Art und Weise auf die geltenden Regeln hingewiesen, die vor allem dem Schutz der Kinder dienen. So gilt auf den Anlagen ein Alkohol- und Rauchverbot, auch Glas ist aufgrund der Gefahr durch Scherben nicht erlaubt. Auch wird daran erinnert, dass Helme aus Sicherheitsgründen nicht auf Spielgeräten getragen werden dürfen. „Mit diesen modernen Schildern wollen dazu beitragen, dass Unfälle auf den Spielplätzen vermieden werden“, betont Matthias Scheider, Leiter des Grünflächenamts.
Büro des Oberbürgermeisters
