100 Millionen Euro fürs Klinikum

Das Land Baden-Württemberg unterstützt das größte Einzelbauprojekt in der Geschichte des Klinikums mit Fördermitteln.

Der Baufortschritt aus der Vogelperspektive zeigt den Aushub der Baugrube für das künftige Haus 2. 
©Claudia Dreizler

Im Rahmen des Krankenhausbauprogramms 2026 fließen rund 87 Millionen Euro Fördergelder in den Neubau von Haus 2, mit weiteren rund elf Millionen Euro wird die neue Technikzentrale des Klinikums Esslingen gefördert.

„Wir danken dem Land Baden-Württemberg ganz herzlich für diese finanzielle Unterstützung“, sagt Oberbürgermeister Matthias Klopfer. „Damit können wir die umfassende Modernisierung unseres Klinikums weiter vorantreiben und den Esslingerinnen und Esslingern eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung bieten.“

Inbetriebnahme 2029 geplant

Bereits im Jahr 2024 hatte der Esslinger Gemeinderat dem „Masterplan Bau“ zugestimmt und damit den Weg für die Modernisierung des Klinikums Esslingen geebnet. Insgesamt sollen rund 200 Millionen Euro in die Zukunft des Klinikums investiert werden. Der aktuelle Bauabschnitt umfasst den Abriss und Neubau von Haus 2, einem zentralen Gebäude auf dem Klinikcampus, sowie die Errichtung einer vollständig neuen Betriebstechnik mit Fokus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Im Neubau entstehen hochmoderne Strukturen für eine zentrale Notaufnahme, eine große Intensivtherapiestation, den OP-Bereich sowie zwei Pflegestationen. Nach dem erfolgreichen Abriss des bisherigen Bettenhauses beginnt nun der Aushub der Baugrube für das künftige Haus 2, die an ihrer tiefsten Stelle bis zu 14 Meter erreichen wird. Ziel ist es, diese anspruchsvolle Aufgabe bis Ende des Jahres zu bewältigen, sodass der Neubau planmäßig im Jahr 2029 in Betrieb gehen kann.

Umbau im laufenden Betrieb

Mit seinen Bauprojekten steht das Klinikum Esslingen beispielhaft für ein vorausschauendes und nachhaltiges Modernisierungskonzept. Der modulare Ansatz mit voneinander unabhängigen Bauabschnitten ermöglicht es, flexibel auf medizinische Entwicklungen und veränderte gesetzliche Rah-menbedingungen zu reagieren und die Infrastruktur kontinuierlich an zukünftige Anforderungen anzupassen. Das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg war von Beginn an eng in die Planungen eingebunden.

„Zwar stellen die umfangreichen Umbaumaßnahmen unsere Patienten und unsere Mitarbeitenden vor Herausforderungen“, sagt Matthias Ziegler, Geschäftsführer des Klinikums Esslingen. „Gleichzeitig konnten wir mit jeder Verlagerung eine spürbare Modernisierung und Verbesserung der räumlichen Bedingungen erreichen. Die medizinische Versorgung war dabei jederzeit uneingeschränkt gewährleistet – und wird dies auch künftig sein.“ 

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(Erstellt am 01. Juni 2026)