Internationaler Menschenrechtspreis für politischen Mut

Stark machen für die Menschenrechte: Der Theodor-Haecker-Preis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen, die die Stadt Esslingen am Neckar zu vergeben hat.

Philip Obaji Jr. ausgezeichnet

Der Theodor-Haecker-Preis der Stadt Esslingen am Neckar – Internationaler Menschenrechtspreis für politischen Mut wurde 2026 an den Journalisten Philip Obaji Jr. verliehen.
Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Außerdem erhielt das integrative Theaterprojekt „Esslinger Suppkultur“ die mit 1.500 Euro dotierte Theodor-Haecker-Ehrung.

Zwei Männer stehen auf einer Bühne und halten gemeinsam eine Urkunde. Im Hintergrund ist eine große Leinwand mit Text zur Preisverleihung „Theodor-Haecker-Preisträger 2026“ zu sehen.
©Sabine Watzko

Preisträger:innen 2026

Theodor-Haecker-Preis: Philip Obaji Jr.

Portrait eines Mannes in hellgrüner Kleidung und mit roter Kopfbedeckung, mit einem Headset-Mikrofon und mit den Händen sachlich gestikulierend
©Philip Obaji Jr.

Philip Obaji Jr., Theodor-Haecker-Preisträger 2026.

Einen Wendepunkt in seiner Arbeit markierte das Jahr 2022. Ausgangspunkt war die Recherche zu drei russischen Journalisten, die 2018 bei Nachforschungen zur Wagner-Gruppe in der Zentralafrikanischen Republik getötet worden waren. Im Auftrag von The Daily Beast ging Philip Obaji Jr. der Frage nach, woran sie gearbeitet hatten. Vor Ort wurde er mit einem Ausmaß an Folter, Misshandlungen und sexualisierter Gewalt konfrontiert, das ihn tief erschütterte. In den Gesprächen mit Überlebenden und Zeug:innen wurde ihm immer wieder bewusst, wie wenig ihre Schicksale international wahrgenommen werden. Daraus erwuchs seine Entscheidung, ihre Geschichten öffentlich zu machen und ihnen Gehör zu verschaffen. Seither leistet seine Berichterstattung einen wesentlichen Beitrag dazu, das Vorgehen der Wagner-Gruppe einzuordnen und die Mechanismen von Einschüchterung, Desinformation und Straflosigkeit offenzulegen.²

Diese Aufklärungsarbeit blieb nicht ohne Folgen. Mitglieder von Boko Haram versuchten, ihn zu entführen, und aus dem Umfeld der Wagner-Gruppe wurde eine gezielte Desinformationskampagne gegen ihn geführt. Dennoch setzt Philip Obaji Jr. seine Recherchen unter extrem gefährlichen Bedingungen fort. Der Journalist Yarno Ritzen würdigte seine Arbeit mit den Worten, er sei „die Stimme der Unterdrückten und eine Quelle der Hoffnung für einige der am stärksten misshandelten Menschen der Welt“.

Für seinen Einsatz wurde Philip Obaji Jr. mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2022 mit dem Internationalen Jaime-Brunet-Preis für Menschenrechte; zudem war er für den Human Rights Tulip Award der niederländischen Regierung nominiert. Als freier Journalist trägt er die finanziellen und persönlichen Risiken seiner Arbeit weitgehend selbst. Zuletzt wurde er durch das Berliner Stipendienprogramm zur Stärkung von Journalist:innen im digitalen Raum unterstützt, das jährlich von Reporter ohne Grenzen vergeben wird. Seine Recherchen zu den Aktivitäten russischer Paramilitärs will er künftig auf weitere Regionen Afrikas ausweiten.

Theodor-Haecker-Ehrung: Esslinger Suppkultur

Eine Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters steht vor einem historischen Gebäude und führt gemeinsam eine Art Bewegungs- oder Theaterübung aus, wobei mehrere Personen die Arme nach oben strecken, während andere zuschauen oder sich abwenden.
©Sabine Watzko

Die Esslinger Suppkultur bei einem Auftritt vor dem Alten Rathaus.

Seit über eineinhalb Jahren bereichern zudem Gastdozent:innen das Programm mit Workshops, etwa zu Commedia dell’Arte oder Camera Acting. Zugleich bringen die Teilnehmenden ihre eigenen künstlerischen und kulturellen Kompetenzen ein – beispielsweise in Angeboten zu Clownerie oder indischem Tanz. Auf diese Weise entsteht ein lebendiger Raum gegenseitigen Lernens, in dem Vielfalt als gemeinsame Ressource erfahrbar wird.

Die Esslinger Suppkultur ist eng mit der lokalen Kulturszene vernetzt. Mit Performances auf der Kulturarche beim Schwörfest und Beiträgen zum Kulturfestival Stadt im Fluss war die Gruppe bereits im öffentlichen Raum präsent. Als Gast der Ausstellung „Connect – Die Vermessung des Raumes“ in der Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen, entwickelte sie über mehrere Wochen hinweg eigene künstlerische Formate. In Kooperation mit dem Kommunalen Kino entstand im Frühjahr 2024 unter der Leitung des Filmemachers Antonio Lallo eine Videoinstallation, in der die Teilnehmenden einen verlassenen Ort in Esslingen neu interpretierten und neu belebten. Die Arbeit wurde im Rahmen des Kulturfestivals Stadt im Fluss präsentiert.

Die Esslinger Suppkultur versteht sich als Türöffner in die Kulturlandschaft der Stadt. Durch gemeinsame Besuche von Theatern, Ausstellungen und kulturellen Einrichtungen wird den Teilnehmenden die Vielfalt des Esslinger Kulturlebens erschlossen und zugleich ihre eigene aktive Mitwirkung gestärkt.

Die Theaterpädagoginnen

Sabine Dotzer ist Spezialistin für die theatrale „Viewpoints“-Methode, eine Herangehensweise, in der hauptsachlich über Bewegungsimpulse gearbeitet wird. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Der Körper kann sich frei im Raum bewegen, sodass die Wahrnehmung im Moment wichtiger wird als das Hamsterrad der Gedanken. Hier kann eine theaterpädagogische Arbeit stattfinden, in der sprachliche Barrieren nicht allzu große Hindernisse darstellen.

Marion Jeiters theaterpädagogische Herangehensweise erfolgt vorrangig über die Entwicklung und Entdeckung von Geschichten. Fantasie und Kreativität stehen im Vordergrund. Hier sollen die zu erwartenden Sprachbarrieren überwunden werden.

Veranstaltungen zum Theodor-Haecker-Preis 2026

Im Vorfeld der Preisverleihung 2026 fand ein öffentliches Aktionsprogramm statt, das auf die Arbeit und die Themen der Preisträger:innen aufmerksam machte. Darüber hinaus besuchte Philip Obaji Jr. mehrere Esslinger Schulen, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Das Kulturamt lud zu mehreren öffentlichen, kostenfreien Veranstaltungen ein.

Hintergrund

Wer war Theodor Haecker?

"Die Menschen sind rar geworden, die an einem Wort erforschen, wieviel Wahrheit in ihm ist. Die meisten Menschen interessiert nur, wieviel Wirkung in ihm ist."
(Theodor Haecker, 1879-1945)

Der Philosoph, Kulturkritiker und Schriftsteller, geboren am 4. Juni 1879 in Eberbach an der Jagst / Württemberg, lebte viele Jahre in Esslingen und gilt als Mentor von Hans und Sophie Scholl.

Theodor Haecker

Dem christlich motivierten Widerstand gegen das Hitler-Regime galten Haeckers Ausführungen als wichtige Grundlage. Haecker, geboren am 4. Juni 1879 in Eberbach/ Württemberg, starb am 9. April 1945 in Ustersbach.

Ein Mentor der Weißen Rose

Haecker hatte Bindungen an den Kreis um die Geschwister Scholl. In den Flugblättern der Weißen Rose veröffentliche er mehrfach Auszüge seiner "Tag- und Nachtbücher".

Von Sophie Scholl ist eine eindrucksvolle Schilderung der persönlichen Ausstrahlung Haeckers überliefert:

„Seine Worte fallen langsam wie Tropfen, die man schon vorher sich ansammeln sieht, und die in diese Erwartung hinein mit ganz besonderem Gewicht fallen. Er hat ein sehr stilles Gesicht, einen Blick, als sähe er nach innen. Es hat mich noch niemand so mit seinem Antlitz überzeugt wie er.“
(Sophie Scholl an Fritz Hartnagel, 7. Februar 1943)

Richtlinien zur Vergabe

Anlässlich des 50. Todestages des Philosophen, Kulturkritikers und Schriftstellers Theodor Haecker hat die Stadt Esslingen am Neckar im Jahr 1995 den Theodor-Haecker-Preis für politischen Mut und Aufrichtigkeit gestiftet. Der Preis wird alle drei Jahre an Persönlichkeiten oder Gruppen vergeben, die sich in herausragender Weise um Menschenrechte, Frieden und Demokratie verdient gemacht haben.

Ab 2023 wird der Preis unter diesem Titel ausgeschrieben und vergeben:

Theodor-Haecker-Preis der Stadt Esslingen am Neckar – internationaler Menschenrechtspreis für politischen Mut

  1. Der Internationale Menschenrechtspreis wird im Turnus von drei Jahren verliehen. Die Vergabe wird öffentlich ausgeschrieben. Eine Eigenbewerbung ist nicht vorgesehen. Der Preis wird durch Entscheidung des Kulturausschusses zuerkannt aufgrund von Vorschlägen, die aus der Bevölkerung, dem Gemeinderat, der Verwaltung und von Organisationen eingebracht werden. Die Recherche über die nominierten Kandidat:innen erfolgt durch die Verwaltung mit Unterstützung von Spezialist:innen.
  2. Der Menschenrechtspreis wird international an eine Person oder Gruppe des öffentlichen Lebens vergeben, die sich in herausragender Weise um Menschenrechte, Demokratie, Freiheit, Frieden und Menschlichkeit bemüht hat.
  3. Der Internationale Menschenrechtspreis ist mit einer Geldsumme von 10.000,-- Euro dotiert.
  4. Die Preisträger:innen werden in einer Feierstunde in Esslingen durch die Stadt Esslingen am Neckar geehrt. Als äußeres Zeichen der Verleihung wird ihnen eine Urkunde überreicht. Die Stadt Esslingen übernimmt die Anfahrt- und Aufenthaltskosten zur Vergabe des Preises. Die Preisträger:innen sollten nach Möglichkeit bereits eine Woche vor der Preisverleihung in Esslingen sein und aktiv im Aktionsprogramm in der Stadt präsent sein.
  5. Die Verleihung des Preises kann ausgesetzt werden, wenn für den Preis würdig erscheinende und diesen Grundsätzen entsprechende Vorschläge zur Beurteilung nicht vorliegen. Ein Rechtsanspruch auf die Verleihung besteht nicht.
  6. Zusätzlich zum Preis kann eine Person oder Gruppe die Theodor-Haecker-Ehrung erhalten. Die Theodor-Haecker-Ehrung wird zusammen mit der Ausschreibung des Menschenrechtspreises öffentlich ausgeschrieben. Die Theodor-Haecker-Ehrung wird an in Deutschland Engagierte vergeben mit besonderem Fokus auf die Region Stuttgart und dem süddeutschem Raum. Empfänger:innen der Ehrengabe können insbesondere sein: 
    1. Jugendliche, die das Thema "Radikalismus und Gewalt" in besonders auffallender Weise behandelt haben. Die Ehrung kann auch an Schulklassen oder Jugendgruppen vergeben werden.
    2. Journalist:innen, die sich mit engagierten Beiträgen zu den Themen "Gewalt", "Frieden" oder "Diktatur" ausgezeichnet haben. 
    3. Wissenschaftler:innen, die Arbeiten zum Leben und Werk Theodor Haeckers in einer auffallenden Weise bearbeitet oder veröffentlicht haben.
    4. Künstler:innen, die sich in einer besonderen Weise mit den Themen "Gewalt", "Frieden" oder "Diktatur" auseinandergesetzt haben.
  7. Die Theodor-Haecker-Ehrung ist mit 1.500,-- Euro dotiert. Die Empfänger:innen der Ehrung sollten sich mit einem Veranstaltungspunkt im Aktionsprogramm der Stadt beteiligen.
  8. Die Empfänger:innen der Ehrung werden im Anschluss an die Verleihung des Internationalen Menschenrechtspreises im Rahmen des Festaktes offiziell geehrt und erhalten ebenfalls eine Urkunde. Eventuelle Fahrtkosten und Kosten für Übernachtung übernimmt die Stadt.
  9. Die Entscheidung, ob und in welcher Form eine Theodor-Haecker-Ehrung vergeben wird, fällt jeweils der Kulturausschuss im Jahre der Preisvergabe. Ein Rechtsanspruch auf Verleihung der Ehrung besteht nicht.

Bisherige Preisträger:innen

1995 wurde der Theodor-Haecker-Preis erstmals, dann zunächst alle zwei Jahre vergeben. Seit 2017 wird er alle drei Jahre Persönlichkeiten oder Gruppen zuerkannt, die sich in herausragender Weise um Menschenrechte, Frieden und Demokratie verdient gemacht haben.

Portrait von Seyran Ateş
©Atelier Ateş
Portrait von Maria Kalesnikava: Eine junge Frau mit graublondem Pixiecut, roten Lippen und in schwarzer Lederjacke blickt vor einer hellen Mauer stehend seitlich in die Kamera
©Julia Schäfer
Portrait von Rugiatu "Neneh" Turay, einer Frau mit dunklem Teint in rosa-violetter Kleidung und passendem Turban, auf einem Stuhl sitzend
©Terre des femmes
Frau in farbenfroher Kleidung und auffälligem Silberschmuck auf dem Kopf, um den Hals und am Oberarm spricht am Rednerpult in ein Mikrofon
©Stadt Esslingen am Neckar
Frau mit dunklen Locken und Brille in violetter Jacke spricht am Rednerpult in ein Mikrofon
©Krishna Lahoti
Frau mit kurzen, blonden Haaren und Brille in brauner Jacke mit Halstuch spricht am Rednerpult in ein Mikrofon. Im  Hintergrund eine Flagge mit blauem, rotem und grünem Streifen. Auf dem roten sind ein Halbmond und ein Stern zu sehen.
©Krishna Lahoti

2011 – Shiva Nazar Ahari, Iran

Shiva Nazar Ahari erhielt den Preis für ihr Engagement und ihren Mut, mit dem sie sich für Menschenrechte und das Recht auf freie Meinungsäußerung im Iran einsetzt und dabei auch ihre persönliche Gefährdung riskiert.

Shiva Nazar Ahari konnte wegen des gegen sie gerichteten Urteils nicht persönlich zur Preisverleihung kommen, der Preis wurde stellvertretend von ihrer langjährigen Weggefährtin Parisa Kakaee Lafdani entgegengenommen.

Ehrengabe

Esslinger Jugendensemble „Stage Divers(e)“
für seine zweiteilige Performance „Niemals aus dem Sinn“, die sich mit dem Leben Theodor Haeckers und den Trägern des nach ihm benannten Preises beschäftigt.

2009 – Kitwe Mulunda Guy, Demokratische Republik Kongo

Kitwe Mulunda Guy erhielt die Auszeichnun für sein Engagement als Leiter des Therapiezentrums für Folterüberlebende „SAVE Congo“, seine Zusammenarbeit mit der internationalen Kampagne „Gerechtigkeit heilt“ sowie seinen mutigen Einsatz für die Menschenrechte und gegen die systematische Straflosigkeit von Verbrechen wider die Menschlichkeit.

Ehrengabe

Dr. Winfrid Halder
für seine Veröffentlichung „Die Wurzeln des Widerstandes. Theodor Haecker in der politischen Landschaft des frühen 20. Jahrhunderts – eine Spurensuche“.

2007 – Judith Galarza, Mexiko

Judith Galarza erhielt die Auszeichnung für ihr mutiges Eintreten um die Aufklärung von Morden an Frauen in Ciudad Juárez , ihren Einsatz für die Rechte der Frauen in Mexiko und die Menschenrechte in Lateinamerika, ihr besonderes Engagement gegen Folter und gegen das gewaltsame oder unfreiwillige Verschwinden von Menschen.

Ehrengabe

Fan-Projekt „Rote Karte gegen Rassismus“ des SV Babelsberg 03
für seine gelungene Arbeit mit Jugendlichen gegen Gewalt, Rassismus und neonazistische Tendenzen.

2005 – Eren Keskin, Türkei

Eren Keskin erhielt die Auszeichnung für ihren fortwährenden Einsatz für die Menschenrechte und ihr besonderes Engagement um verfolgte Frauen und gegen Folter sowie eine Lösung im Kurdenkonflikt.

Ehrengabe

Dr. Barbara Schüler
für ihre Arbeit „Geistige Väter der Weißen Rose - Carl Muth und Theodor Haecker als Mentoren der Geschwister Scholl“.

2003 – Laurien Ntezimana, Ruanda

Laurien Ntezimana erhielt die Auszeichnung für sein Engagement um den Schutz bedrohter Tutsi beim Völkermord 1994 und seinen fortwährenden Einsatz für Aussöhnung und Verständigung der Volksgruppen in Ruanda mit dem Ziel friedlichen und geeinten Zusammenlebens.

Ehrengabe

Dr. Hildegard Vieregg
für ihre Untersuchung über den Einfluss Theodor Haeckers auf die Studenten der Weißen Rose.

2001 – Dr. Vesna Pesic, Serbien

Dr. Vesna Pesic erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement gegen den extremistischen Nationalismus von Slobodan Milosevic und gegen die Kriege in Kroatien und Bosnien sowie ihr politisches Eintreten, um Serbien vor einem inneren Konflikt zu bewahren.

Ehrengabe

Sarah Stocker
für ihre ergreifende Erzählung „Ich verreise“ über die Deportation eines jüdischen Mädchens in ein Konzentrationslager.

2000 – Dr. Viktor I. Gontschar, Belarus

Victor Gontschar erhielt die Auszeichnung für sein mutiges Eintreten für demokratische Reformen in Belarus.
 
Dr. Viktor Gontschar ist seit September 1999 verschwunden. Der außerordentlich verliehene Preis wurde stellvertretend von seiner Frau Sinaida Gontschar entgegengenommen.

Es wurde keine Ehrengabe vergeben.

1999 – Salima Ghezali, Algerien

Salima Ghezali erhielt die Auszeichnung für ihr mutiges Eintreten um Verständnis zwischen den Konfliktparteien im algerischen Bürgerkrieg.

Ehrengabe

Gerhard Schreiber
für sein Engagement um das Werk Theodor Haeckers.

1997 – Prof. Jehan as-Sadat, Ägypten

Prof. Jehan as-Sadat erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement um den Frieden im Nahen Osten und die Rechte der Frauen im Islam.

Ehrengabe

Thomas Ruf
(posthum) für seine Verdienste um Arbeiten zum Leben und Werk von Theodor Haecker

1995 – Sergej A. Kowaljow, Russland

Sergey A. Kowaljow erhilet die Auszeichnung für sein Engagement um Demokratie und Frieden in Russland und sein mutiges Eintreten für die Menschenrechte.

Ehrengabe

Prälat Professor Bernhard Hanssler
Professor Hinrich Siefken

für besondere Verdienste um Arbeiten zum Leben und Werk von Theodor Haecker

Stadt Esslingen am Neckar

Kulturamt

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